Lockerungen bei Beisetzungen

19.05.2020

Die Kommunen in unserem Umkreis setzen die Lockerungen unterschiedlich um.

Bitte sprechen Sie uns an, welche Vorgaben für den entsprechenden Friedhof gelten.

 

Für Bestattungen sind die Regeln für Gottesdienste und Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften nach § 6 Satz 1 der 4. Bay If SMV entsprechend anwendbar. Damit gelten für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte folgende Vorgaben:

• Die Gesamtteilnehmerzahl darf insgesamt 50 Personen nicht überschreiten.

• In Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Platze, bei denen ein Mindestabstand von 2 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten, unabhängig vom Hausstand. Zusätzliche Stehplätze sind nicht gestattet.

• In der Aussegnungshalle besteht Maskenpflicht für Personen ab 6 Jahren.

• Im Freien ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m – unabhängig des Hausstandes – zu wahren. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

• Eine Bekanntmachung des Bestattungstermins in der Presse oder in sonstiger Weise hat zu unterbleiben.

• Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.

• Erdwurf und die Gabe von Weihwasser am offenen Grab sowie am aufgebahrten Sarg sind untersagt. Dies ist lediglich dem Beisetzenden (i. d. R. Pfarrer) stellvertretend für die Trauergemeinde gestattet.

• Die Türen zu Friedhof, Leichenhaus und Trauerhalle sollen während der gesamten Beerdigung geöffnet bleiben, um ein Anfassen der Türen durch die Trauernden zu vermeiden.

• Soweit die Möglichkeit besteht, ist ein (kontaktloser) Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.

 

 

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